Systemaufstellungen

Vielen ist der Begriff der Familienaufstellung geläufig, möglicherweise haben Sie selbst schon an einer solchen in einer Gruppe teilgenommen, sei es in der Rolle der Stellvertretung oder mit einem eigenen Anliegen.

Neben diesem bekannten „Format“ haben sich im Laufe der letzten Zeit zahlreiche andere Möglichkeiten entwickelt Systeme und deren Dynamik in einer Aufstellung sichtbar zu machen und Lösungen zu finden.

Im Rahmen meiner fundierten Weiterbildung in Systemaufstellungen habe ich meine Vorliebe für das „Aufstellen im Einzelsetting“ entdeckt. Die Aufstellung ist jederzeit und leicht im geschützten Rahmen eines Beratungstermins oder einer Supervision möglich, braucht keine lange Vorbereitung und wenig Zubehör.

Dabei werden – weil ja keine Gruppe zur Verfügung steht – als Platzhalter bzw. Stellvertreter Figürchen oder Symbole eingesetzt oder die Position wird mit Zetteln markiert.

Eine Systemaufstellung gibt keine „Handlungsanweisung“ sondern ermöglicht Einsichten, zeigt unerwartete Aspekte und lässt fühlen und empfinden was (noch nicht) stimmig ist.

Beispiele:

  • Aufstellung des familiären Systems oder des beruflichen Umfeldes
  • Krankheitsaufstellungen, Organ- oder Symptomaufstellungen
  • Systemaufstellung zur Entscheidungsfindung z.B. für eine Therapierichtung
  • Aufstellung des „inneren Teams“, wodurch Persönlichkeitsanteile miteinander in Dialog gehen können
  • Zur Differenzierung homöopathischer Arzneimittel oder zur Überprüfung der Potenzwahl
  • Zielaufstellungen – welches Ziel strebe ich an und was liegt ggf. als Hindernis noch auf dem Weg?
Systemaufstellungen - Rosemarie Kaiser - Heilpraktikerin | Dipl.-Sozialpädagogin | Syst. Supervisorin